Das Steering Committee: kein Aufwand, sondern ein Investment
Regelmässiger Austausch auf Führungsebene gilt oft als zeitintensiv. In der Praxis ist er jedoch ein wirksames Steuerungsinstrument und die Basis für eine erfolgreiche Projektumsetzung.
Beim Iconomix-Relaunch hat das Steering Committee auf Ebene der verantwortlichen Führungspersonen der SNB und dem Projektleiter von Deimos stattgefunden. Die regelmässigen Besprechungen im Steering Committee waren transparent, fokussiert und mit direktem Bezug zum Projektgeschehen. Dieser Austausch schaffte ein gemeinsames Verständnis, das weit über Statusberichte hinausging. Er stellte sicher, dass Entscheidungsträger jederzeit ein realistisches Bild des Projekts hatten.
Ein konkretes Beispiel aus dem Projektverlauf zeigt, wie wertvoll das ist. Als ein geplanter Service eines Hyperscalers nicht wie vorgesehen verfügbar war, mussten innerhalb kurzer Zeit Alternativen bewertet und Entscheidungen getroffen werden. Das nötige Vertrauen war bereits aufgebaut. Die gemeinsame Urteilsbasis war vorhanden. Beides war das Ergebnis konsequenter, ehrlicher Kommunikation auf Führungsebene von Beginn an.
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Regelmässige Kommunikation auf Führungsebene schafft Vertrauen und eine gemeinsame Urteilsbasis. Beides zählt in entscheidenden Momenten. Das Steering Committee ist kein organisatorischer Aufwand. Es ist ein Investment in die Handlungsfähigkeit des Projekts.
Externe Abhängigkeiten frühzeitig im Blick haben
Abhängigkeiten von externen Anbietern sind in modernen Projekten kaum zu vermeiden. Das gilt für Cloud-Services, Drittschnittstellen und externe Partner gleichermassen. Bei jeder dieser Abhängigkeiten besteht das Risiko, dass sich Rahmenbedingungen ändern. Oft ohne Vorwarnung und ausserhalb des eigenen Einflussbereichs.
Das beschriebene Beispiel mit dem nicht verfügbaren Service eines Hyperscalers verdeutlicht: Nicht die Vorhersage des Problems ist entscheidend, sondern die Vorarbeit. Welche Abhängigkeiten bestehen? Welche davon sind projektkritisch? Was ist der Plan B? Im Projektmanagement des Iconomix-Relaunchs waren diese Fragen früh beantwortet: Externe Abhängigkeiten wurden erfasst, transparent mit dem Auftraggeber kommuniziert und mit konkreten Alternativen hinterlegt.
Frühzeitiges Risikomanagement bedeutet nicht, alle Eventualitäten vorauszusehen. Es bedeutet, relevante Abhängigkeiten früh zu identifizieren, zu gewichten und mit Alternativszenarien zu hinterlegen. Damit besteht im Ernstfall Handlungsspielraum.
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Externe Abhängigkeiten sind ein strukturelles Merkmal moderner Softwareprojekte. Wer sie früh analysiert und mit Alternativszenarien hinterlegt, bleibt handlungsfähig. Auch wenn sich äussere Rahmenbedingungen kurzfristig ändern.
Der gemeinsame Start als Fundament
Zum Kick-off wurden alle potenziell beteiligten Partner eingeladen. Auch jene, die in dieser anfänglichen Projekt-Phase noch keine operative Aufgabe hatten. Der Grund: Gemeinsames Verständnis von Ziel, Scope und Rollen lässt sich nicht nachholen. Wer von Beginn an weiss, wohin das Projekt führt und welche Verantwortung er trägt, kann diese Rolle von Anfang an auch aktiv wahrnehmen.
Organisationsübergreifende Zusammenarbeit funktioniert dann am besten, wenn sie von Beginn an so gelebt wird. Das gemeinsame Fundament entsteht nicht durch Dokumentation, sondern durch gemeinsame Erfahrungen. Ein geteiltes Verständnis von Ziel und Vorgehen beginnt am ersten Tag.
Beim Iconomix-Relaunch war das über die gesamte Projektdauer spürbar. Deimos, das Iconomix-Team und externe Partner haben nicht nebeneinander, sondern als eine Einheit gearbeitet. Alle mit dem gleichen Verständnis dafür, was das Projekt leisten soll.
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Gemeinsames Verständnis von Ziel, Rollen und Vorgehen entsteht nicht durch Dokumentation, sondern durch den gemeinsamen Start. Wer von Anfang an dabei ist, kann Verantwortung von Beginn an aktiv tragen.
One-Day-AI-Agent: Vom Use Case zur AI-Lösung
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Agilität im Projektalltag: Nah am Kunden
Regelmässige Meeting vor Ort waren beim Iconomix-Relaunch kein Zufall, sondern bewusst eingeplant. Sowohl zu Beginn als auch an wichtigen Punkten im Projektverlauf. Wer sich persönlich kennt, arbeitet anders zusammen und Vertrauen entsteht schneller.
Parallel dazu wurde agiles Arbeiten so gelebt, wie es angedacht ist. Das gesamte Projektteam war Teil der gemeinsamen Sprint-Meetings. Entwickler arbeiteten nicht im Hintergrund, sondern brachten ihr technisches Wissen direkt ein und präsentierten ihre Ergebnisse. Für das Team bedeutete das direktes Feedback aus erster Hand, was zu weniger Missverständnissen führt. Für den Auftraggeber: ein realistisches Bild davon, wie das Projekt läuft und wer die Menschen sind, die daran arbeiten. Genau das macht agiles Arbeiten in der Praxis aus.
Gute Zusammenarbeit lebt von mehr als nur klaren Prozessen. Beim Iconomix-Relaunch haben alle Beteiligten mit Motivation auf das gemeinsame Ziel hingearbeitet. Gleichzeitig blieb aber immer Raum für das Menschliche: Momente, wo man auch gemeinsam Lachen oder auf das bereits Erreichte anstossen konnte. Diese Ebene ist kein Beiwerk. Sie hat wesentlich zum Projekterfolg beigetragen. Wer als Projektleiter auch diese Seite aktiv gestaltet, stärkt den Zusammenhalt im Team und die Motivation über die gesamte Projektdauer.
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Agiles Arbeiten entfaltet seinen Wert, wenn es konsequent umgesetzt wird: mit dem gesamten Team, nah am Auftraggeber. Bewusst geplante Treffen vor Ort schaffen dabei eine Qualität der Zusammenarbeit, die remote nur schwer entstehen kann. Hinzu kommt die menschliche Seite. Wer sie als Projektleiter aktiv gestaltet, sorgt dafür, dass die Motivation im Team über die gesamte Projektdauer hoch bleibt.
Fazit: Mehr als Prozesse und Pläne
Der Iconomix-Relaunch hat gezeigt: Gute Projekte gelingen nicht zufällig. Neben der technischen Umsetzung braucht es klare Kommunikation auf Führungsebene, ein aktives Risikobewusstsein, eine gemeinsame Basis von Beginn an und den direkten Draht zum Auftraggeber. Diese Faktoren entscheiden darüber, ob ein Projektteam handlungsfähig bleibt und gemeinsam auf das Ziel hinarbeitet. Auch wenn sich unterwegs etwas ändert.
Mehr zum Iconomix-Projekt erfahren Sie in unserer Success Story.
Softwareprojekte gemeinsam zum Ziel bringen?
Gute Projekte entstehen dort, wo Auftraggeber und Projektteam als eine Einheit zusammenarbeiten, vom Kick-off bis zum Go-Live. Jean-Daniel Merkli zeigt Ihnen gerne, wie wir bei Deimos Projekte führen und worauf es in Ihrem Vorhaben ankommt. Nehmen Sie unverbindlich über das untenstehende Kontaktformular Kontakt mit uns auf.